DAS SALZBERGWERK VON BEX - DIE HERKUNFT DES SEL DES ALPES

 

    Der nächste Besuch des Salzbergwerks von Bex

Besichtigung & Bergarbeiter Brunch im Herzen des Salzberges

Sonntag 30. Oktober 2016

Informationen und Reservierungen: e-mail oder +41 24 463 03 30

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"Kilometerlange unterirdische Galerien, ein Zug im Berg... Einmal waren die Kinder verblüfft!"

Christelle, Mutter von zwei Kindern

Was kann man im Salzbergwerk von Bex machen?

Eine Besichtigung

Das Aufeinandertreffen von Abenteuer und Geschichte. 
Das Salzbergwerk von Bex bildet heute ein riesiges unterirdisches Labyrinth, von welchem man mehrere Kilometer besichtigen kann. Eine einzigartige Sehenswürdigkeit in der Schweiz! Steigen Sie in den Zug der Minenarbeiter ein und entdecken Sie die spektakulärsten und charakteristischen Elemente der unterschiedlichen Techniken, die seit Beginn der Salzgewinnung in den Galerien im Jahre 1684 bis zum heutigen Tag eingesetzt werden.

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Sie möchten eine einzigartige Veranstaltung organisieren, die z.B. dadurch geprägt ist, dass man sich 1500 Meter unter der Erde befindet? Gleichgültig ob es sich um eine Konferenz, ein Seminar, einen Schulungstag oder aber um einen Aperitif, ein Essen oder eine Abendveranstaltung handelt, wir können Ihnen ein einzigartiges Erlebnis fern von der Hektik des Alltags anbieten!

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TrekkMines

Für die Mutigsten: Erleben Sie ein Abenteuer, entdecken Sie die alten Galerien in Bereichen, die nicht auf dem üblichen Besucherrundgang liegen und lauschen Sie den spannenden Berichten unserer erfahrenen Führer!

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Der Kiosk des Salzbergwerks bietet eine grosse Auswahl an kulinarischen Produkten unter der Marke Sel des Alpes, sowie Körperpflege unter der Marke Saline de Bex Bien-Être an. Tätigen Sie Ihre Einkäufe „Made in Bex“!

Täglich geöffnet, ausser am 24. Dezember und 1. Januar. Auskünfte unter +41 24 463 03 30.

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Die Geschichte des Sel des Alpes

Erleben Sie mehr als 500 Jahre Geschichte, Beharrlichkeit, Einfallsreichtum, Kompetenz, schwere Arbeit und Leidenschaft im Bergwerk von Bex.

Die Geschichte der Saline von Bex und des Salzbergewerks steht in direkter Verbindung mit der grossen Entdeckung der Solequellen im Waadtland im XV. Jahrhundert. Zu jener Zeit was Salz ein seltenes Lebensmittel, das schwer zu transportieren war. So können die Grossen dieser Welt Profit und Macht daraus ziehen. Und gerade die Schweizer, die kein Salz hatten, waren dadurch abhängig.

Das gesamte

auf der Erde vorhandene Salz hat seinen Ursprung im Meer. Sein Vorhandensein in den Ozeanen ist eng verbunden mit der Entstehung des Planeten vor 4,6 Milliarden Jahren. Es stammt aus den Vulkangasen und der Erosion der Oberflächenschicht der Erdkruste, der Litosphäre.

Bis zum Ende des Trias

vor 200 Millionen Jahren war das Gebiet der heutigen Schweiz vollständig vom Meer bedeckt. Als sich das Meer zu Beginn des Zeitalters des Jura zurückgezogen hat, blieb das Salz absolut rein und vor Umweltverschmutzungen geschützt in den Felsen der Alpen zurück.

Das Vorhandensein des Salzes

in der Region Chablais ist seit dem XV. Jahrhundert bekannt. 

Der Legende zufolge hat ein junger Hirte, Jean du Bouillet (mit dem Spitznamen Bracaillon), seine Ziegen zum Grasen in Richtung Panex, nicht weit von Ollon und dem Fondement oberhalb von Bex, geführt. Beim Tränken haben die Tiere ganz klar das Wasser von zwei Quellen bevorzugt. Aus Neugierde hat er das Wasser probiert. Er fand, dass dieses salzig war und hat es in einem offenen Kessel gekocht. Nach dem Verdampfen des Wassers blieb eine Prise Salz am Boden des Kessels. Um es einfach zu sagen: Es schien in der Tat, dass das Vieh ein grosser Liebhaber von Salz, einigen leicht gesalzenen Quellen am rechten Ufer der Gryonne am Ort Le Fondement, den Vorzug gab. 

Die Berner haben die Region 1475 erobert und haben  aus diesen leicht gesalzenen Quellen Salz mittels Verdampfung gewonnen. D.h. sie haben das gesalzene Wasser, die sogenannte Sole  in Töpfen über dem Holzfeuer gekocht. Dieses Verfahren wurde über fast 200 Jahre angewandt.

Die ersten Salinen

im Salzbergwerk von Bex entstanden ab 1554. Alle Versuche der Salzgewinnung waren zu jener Zeit noch handwerklich geprägt. Erst im folgenden Jahrhundert wurden grössere Änderungen vorgenommen, die den Beginn der industriellen Gewinnung markierten.

Im Jahre 1680

wurde die Saline von Bévieux gegründet. Dies ist heute die einzige noch aktive Saline. 

Zur gleichen Zeit haben die Quellen abgenommen und die Menschen begannen,  in der Annahme das riesige Salzwasservorkommen, von denen sie glaubten, dass diese sich im Berg befänden,entleeren zu können, die Galerien auszuschachten während eines Jahrhunderts wurde ein Labyrinth von Brunnen, Treppen und Galerien in den Berg gebohrt. Diese gewaltigen Arbeiten wurden mit Hilfe eines Hammers und Meisels, sowie mit Schwarzpulver realisiert. Entsprechend einer Mitteilung von 1686 hatte es sich bereits herumgesprochen, dass in den Bergwerken zusätzlich zu den üblichen Arbeitern auch Sträflinge eingesetzt wurden. Dies hat zu einigen Spannungen zwischen den beiden Kategorien von Minenarbeitern geführt. Es scheint, dass die Präsenz von Gefangenen im Bergwerk eine Tatsache war, dagegen ist sicher, dass nie ein Kind dort gearbeitet hat. 

Die Berner Regierung hat den Betrieb 1685 erworben.

Zwischen 1684 und 1691 wurde eine Abtragung von grossem Ausmass realisiert: Der Coulat Stollen. Eine Basisgalerie, der sogenannte Hauptstollen des Coulat wurde vom linken Ufer der Gryonne in Angriff genommen. Es ging darum, einen Tunnel von 700 Metern bis zum "Zylinder" zu graben. Letzterer glaubten die Verantwortlichen für das Bergwerk sei ein wertvolles Salzwasservorkommen, dem man ohne wirklichen Grund eine zylindrische Form zuordnete. 

Um den Vorgang zu beschleunigen, wurde entschieden, eine Treppe zu graben, um eine Lüftungsmöglichkeit zu erhalten. Das Graben nach unten war für die Minenarbeiter eine anspruchsvolle und gefährliche Tätigkeit. Sie mussten unterhalb ihrer Standfläche bei minimaler Beleuchtung von Öllampen und unzureichender Belüftung graben. Anschliessend mussten sie den Aushub auf dem Rücken nach oben tragen. Zu jener Zeit betrug die Grabungstiefe in einer horizontalen Galerie durchschnittlich vier Meter pro Monat; bei einer Treppe war diese noch weitaus geringer. Die Treppe im Coulat, die sogenannte Escalier Ruiné hat 458 Stufen.

Im Jahre 1725

hat Isaac Gamaliel de Rovéréa, der zu jener Zeit Direktor des Salzbergwerks war, entschieden, eine noch wagemutigeres Vorhaben umzusetzen. Sein Projekt war, von Bouillet aus eine Galerie zu graben. Die Entfernung vom Ausgangspunkt zum berüchtigten Zylinder betrug zwei Kilometer. Auch in diesem Fall wurde eine zweite Ausgrabung ab der Treppe mit 735 Stufen vorgenommen. Die Berner Regierung hat jedoch, aufgeschreckt durch die durchzuführenden Arbeiten und deren Dauer, die Entscheidung getroffen, die Baustelle zu schliessen.  Zu diesem Zeitpunkt waren bereits 202 Meter der Galerie gegraben und die Grand Escalier war fertiggestellt. Die Regierung hielt sich an ihre Entscheidung, nachdem sie sich mit einem sächsischen Ingenieur, dem Baron von Beust, beraten hatte, der die Bohrung (Grabung) eines Brunnens empfohlen hat, um den Zylinder zu untersuchen. Diese neuen Versuche waren jedoch enttäuschend. Es schien, als ob der Salzgehalt abnähme. Die Zukunft des Bergwerks war düster, sodass Bern zu diesem Zeitpunkt darüber nachdachte, das Bergwerk zu schliessen.

Im Jahre 1768 hat der Sohn von de Rovéréa die Pläne seines Vaters wieder aufgenommen und der Standort wurde erstmals gerettet. Zu jener Zeit haben die Fachleute herausgefunden, dass der Zylinder aus einer dicken vertikal verlaufenden Schicht von Schiefer und dunklem Sandstein besteht, deren Form nichts zylindrisches hat.  Herr de Rovéréa schlägt vor, eine Galerie an dieser Schicht entlang zu ziehen, von welcher dann Querstollen abgehen. Bereits im ersten dieser Querstollen wurde eine gute Salzwasserquelle entdeckt. Zwei weitere Versuche führten ebenfalls zu Ergebnissen, die es erlaubten, die Salinen für weitere sechzig Jahre zu versorgen.

Ab 1811

mit der Ankunft eines neuen Protagonisten, Jean de Charpentier, wurden die Grabungen der Galerie Bouillet wieder aufgenommen. Die Arbeiten dauerten zwölf Jahre. Ein erhebliches salzhaltiges Felsmassiv („das Coulat-Vorkommen“) wurde offengelegt und eine ganze Reihe Galerien und zwei Entsalzungsanlagen wurden errichtet.  Die Salzgewinnung an dem salzhaltigen Felsen erfolgte durch Abbau des Felses in unterirdischen übereinanderliegenden Steinbrüchen. Die Blöcke wurden jeweils zu zwei oder drei Blöcken in Säle transportiert: Die Entsalzungsanlangen. Hier wurde das Salz durch Auswaschen der Blöcke gelöst. Die Sole wurde dann durch ein Rotationssystem zur Sättigung geführt. Anschliessend wurde die gesättigte Sole über Rohre, die aus Lärchenstämmen hergestellt wurden, zu der Saline von Bévieux geleitet. Aber diese kostspielige Salzgewinnungsmethode erforderte sehr viel Personal. Daher konnte das Salz von Bex nicht mit dem ausländischen Salz konkurrieren, das mittlerweile mit der Eisenbahn transportiert werden konnte. 

Während der Revolution, durch welche die Region dem Waadtland angegliedert wurde, blieb das Problem weiterhin bestehen. Im Jahre 1836 wurden in Basel grosse fast reine Salzmengen gefunden, deren Gewinnung erheblich einfacher war als in Bex. Im Jahre 1865 haben die Waadtländer darüber nachgedacht, das Bergwerk zu schliessen, da sie dieses nicht länger als rentabel erachtet haben. 

Seit 1867 haben sich die Bürger von Bex zusammengeschlossen, um ihre Industrie zu retten. Vier von ihnen, die Herren Grenier, Chappuis-Veillon, Beauverd und Laurent haben das Unternehmen Compagnie des Mines et Salines de Bex gegründet und eine neue Methode der Salzgewinnung eingeführt. Sie hatten die Idee, die bestehenden Säle und Galerien unter Wasser zu setzen. Das Wasser, das überall eindringt, wird zu Sole umgewandelt. Diese musste man nur noch auspumpen. Nach und nach haben die neuen Techniken und die Modernisierung, die auch bei der Salzgewinnung zum Tragen kam, das Bergwerk rentabel und die Arbeiten einfacher gemacht. Diese Atempause hat nur einen Moment angehalten… 

Ungefähr im Jahre 1877 wurden die Öfen durch eine neue Technik ersetzt: Die Salzgewinnung erfolgte nun durch Thermokompression mit Hilfe des in Bex entwickelten Gerätes von Piccard (das nach seinem Erfinder benannt wurde, der später Leiter der Papierfabrik von Bex wurde). Dieses System, das mit der Zeit immer weiter perfektioniert wurde, wird noch heute weltweit eingesetzt. Es funktioniert nach dem gleichen Prinzip wie eine Wärmepumpe. Die Sole wird durch Frischdampf, der mit Kesseln hergestellt wird, zum Sieden gebracht. Anschliessend werden diese Dämpfe komprimiert, wodurch sich ihre Temperatur erhöht, bevor sie durch einen Verdampfer, der als Heizung dient, geschickt werden. All dies geschieht selbstverständlich in einem geschlossenen Kreislauf. 

Da man die im verdampften Wasser enthaltene Hitze zurückgewinnt, beitet diese neue Technik erhebliche Energieeinsparungen. Von 1867 bis 1913 haben die zwei Salzvorkommen im Coulat und Bouillet 164.486 Tonnen Salz geliefert. Innerhalb eines Jahrhunderts hat sich die Produktion der Saline dank der verschiedenen eingesetzten Verfahren verzehnfacht, wobei der Energieverbrauch um mehr als das Zehnfache reduziert wurde.

Das Jahr 1917

 wurde durch einen wichtigen Sachverhalt geprägt: Die Société Vaudoise des Mines et Salines de Bex ersetzt das ehemalige Unternehmen. Die Hälfte des Kapitals der Aktiengesellschaft wird dem Staat zugewiesen, der die Konzession bis zum 31.12.1969 erneuert. 

Es ist ebenfalls interessant, dass 1924 die waadtländische Regelung die Zugabe von Jod im Salz vorschreibt. 

Durch die Nutzung von Bohrern ab 1924 konnte das Bergwerk gerettet werden. Anfänglich wurden sie zu Untersuchungen eingesetzt. Ab ca. 1960 haben es die Bohrungen ermögicht, den Fels durch direkte Einspritzung zu entsalzen; diese Technik wird noch heute eingesetzt. 

Das Salzbergwerk von Bex blieb nicht von Unfällen, die durch Grubengas verursacht wurden, verschont. Heute gibt es zuverlässige Mittel, um das Vorhandensein von diesem geruchslosen und gefährlichen Gas zu erkennen, das bei kleinster Funkenbildung explodiert. 

Im Jahre 1943 wurde das Kraftwerk in der Saline in Betrieb genommen. 

LDie Vermarktung des Salzes wurde anfänglich vom Kanton Waadt durchgeführt. Im Jahre 1997 hat der Kanton diese Aufgabe sowie den Einzug der Verbrauchssteuerung (Salzsteuer) an die Société Vaudoise des Mines et Salines de Bex übertragen.

 

Im Jahre 2002

hat das Unternehmen neu firmiert und wird heute unter dem Firmennamen Saline de Bex SA betrieben. Gleichzeitig wurde die Fondation des Mines de Sel de Bex gegründet, die dafür verantwortlich ist, den Touristenstandort mit Leben zu erfüllen und das aussergewöhnliche Kulturerbe zu erhalten, das Generation für Generation dank der Hartnäckigkeit, der Kreativität und des Mutes der Pioniere in der Salzegewinnung in der Schweiz entwickelt wurde. Im Jahre 2014 tritt das Unternehmen Saline de Bex SA in den Konzern Salines Suisses SA ein, der Garant für die Salzversorgung in der ganzen Schweiz ist.

 

BERÜHMTE BESUCHER

Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Salzbergwerk von Bex von berühmten Gästen besucht. Unter ihnen, Jean-Jacques Rousseau im Jahre 1754. Alexandre Dumas hat das Bergwerk am 28. September 1832 besucht. Er hat den Weg, der heute mit dem Zug befahren wird, zu Fuss beschritten, bevor er die „Grand Escalier“ hinaufgegangen ist, um das „Chambre de la Roue“ zu besichtigen und das Bergwerk über die Stufen der „Escalier Ruiné“ wieder zu verlassen. Während des ersten Exils von Napoleon auf der Insel Elba hat auch die Kaiserin Marie-Louise das Bergwerk besucht. Das „Grand Réservoir“ hat seinen Namen in Erinnerung an ihren Besuch erhalten.

Alexandre Dumas (1802 -1870)

Alexandre Dumas hat das Salzbergwerk von Bex im Alter von dreissig Jahren besucht.

Wir sind im Jahre 1832. Mit „Henri III“ und „Tour de Nesle“ hat er sich vor kurzem einen Namen gemacht. Er war aus Paris geflohen, wo zu jener Zeit eine Choleraepidemie wütete. Der junge Schriftsteller landete nach einer Reise mit der Postkutsche am Fusse des Dents-du-Midi.

Ein Minenarbeiter führte ihn in das Herz der Erde: Der Koloss mit krausem Haar (Dumas ist der Enkelsohn eines haitianischen Sklaven) zeigte sich dort weniger unerschrocken als die drei Musketiere!

Alexandre Dumas liefert uns einen humorvollen Bericht seines Abenteuers, wobei er sich „wie ein Skarabäus an einem Grashalm“ an die Leiter klammert, die er hinunter steigt,  und fragt seinen Führer, ob sie nicht „bald am Ende angelangt seien“. Er lässt seine Lampe los, folgt ihr mit den Augen „bis schliesslich ein Plumpsen zu vernehmen war, das ihm anzeigt, dass sie an Ziel angekommen war“.

Erleben Sie das Frösteln des bekannten Romanschriftstellers, der am  TrekkMines teilgenommen hat!

Kaiserin Marie-Louise (1791 - 1847)

Mit ihren blonden Haaren unter einer schwarzen Kappe betritt die Kaiserin Marie-Louise das Salzbergwerk von Bex ...

„Ihr vorausgehend mit einer Fackel in der Hand führt sie der Minenarbeiter in die unterirdische Höhle..."

Als sie um einen tiefen Brunnen herumgehen, entdeckt die junge Frau einen grossen Saal mit Säulen, die mit Gipskristallen überzogen sind. Dort schillert ein Salzsee.

Die Kühnheit dieses Saals bewundernd, der von Menschenhand bearbeitet wurde, denkt Marie-Louise in diesem Juli 1814 weder an ihren Ehemann Napoleon, der im Exil auf der Insel Elba lebt, noch an ihren kleinen Sohn, der von den Franzosen „L'Aiglon“ genannt wird.

Teilen Sie die Emotionen der jungen Kaiserin, wenn Sie das Réservoir Marie-Louise besuchen!

SEL DES ALPES, DAS REINE SALZ DER GIPFEL

KOSTBAR, EINZIGARTIG UND UMWELTFREUNDLICH

Die wertvollen Klumpen weissen Goldes, die seit mehr als 200 Millionen Jahren unversehrt und rein bewahrt wurden, werden umweltschonend aus ihrem Felsschrein gewonnen.  Die nachhaltige Entwicklung ist ein Grundwert  der Saline von Bex. Die Zertifizierungen durch unabhängige Organisationen sind kein Selbstzweck, sondern eine einfache Anerkennung unserer ständigen Anstrengungen in diese Richtung.

Das Engagement der Saline von Bex

  • Zertifikat EcoEntreprise
  • Das Sel des Alpes im 1kg oder 500g Päckchen ist Champion CO2(Climatop)
  • Die Biokräutersalze tragen das Label Bourgeon BIO
  • Unser Wasserkraftwerk ist zertifiziert

 

 

Der Ursprung des Sel des Alpes

Seit mehr als fünfhundert Jahren erfolgt die Gewinnung des Sel des Alpes aus seinem Schrein im Fels des Salzbergwerks von Bex durch Auflösen im Quellwasser der Gletscher. Die wertvollen Kristalle konservieren so ihre gesamte Reinheit und ihren Mineralreichtum.

Beförderung des reinen Gletscherwassers im Salzbergwerk

Die Gletscherwasser des Azeindaz und der Diablerets stammt vor allem aus absolut reinem Schnee, der sich dort seit dem Pleistozän - lange vor jeder menschlichen Aktivität - gesammelt hat und seit Jahrmillionen in Form von Eis bewahrt wird. Kaum dass der Schnee zu Wasser taut, wird dieses zum Salzbergwerk von Bex geleitet, wo es von einem neuen Ziel erwartet wird.

Gewinnung des Sel des Alpes aus dem salzhaltigen Fels

Ein wichtiger Schitt ist das Bohren nach der salzhaltigen Ader. Sobald die Probebohrung erfolgt ist, wird ein Rohr mit einem Durchmesser von 5 cm in die gesamte Tiefe der Probebohrung eingeführt. Dieses Rohr ist über seine gesamte Länge perforiert. Im Inneren dieses Rohres wird ein zweites dünneres Rohr eingeführt, das an der Unterseite ebenfalls perforiert ist. In dieses innere Rohr wird unter Druck Wasser aus der Alpinenquelle eingespritzt. Während dieses Wasser in den Fels eindringt, löst es nach und nach das im Fels vorhandene Salz in einem Bereich von 400 Metern. Dieses Druckwasser hat keine Ausweichmöglichkeit und steigt daher über das externe Rohr in Form von Sole (gesalzenes Wasser) wieder auf.

Die so aus dem Berg gewonnnene rohe Sole wird über einen Solekanal zur darunterliegenden Saline von Bex befördert. Angereichert mit ca. 300 Gramm Salz pro Liter ist die Lösung nahezu gesättigt (d.h. das Maximum an Salz, das in Wasser enthalten sein kann, bevor dies wieder kristallisiert und so nicht mehr transportabel ist, ist darin gelöst).

Salzherstellung durch Thermokompression

Die Salzherstellung ist der Prozess, der darin besteht, das in der Sole enthaltene Salz zu gewinnen. Die Salzgewinnung im Bergwerk von Bex erfolgt seit Beginn an durch Verdampfung. Selbstverständlich wurden die Techniken im Laufe der Jahrhunderte weiterentwickelt. Die Thermokompression hat das bis dahin genutzte Feuer ersetzt. Antoine-Paul Piccard (der Urgrossonkel von Bertrand Piccard) hat die Thermokompression in der Saline von Bex entwickelt. In diesem Zeitalter war diese Technologie revolutionär: sie hat erhebliche Energieeinsparungen im Vergleich zur Sideverdampfung (durch Feuer) ermöglicht. Die wenige Energie, die für den Prozess erforderlich ist, wird heute durch unsere eigene Wasserkraftanlage am Avançon sichergestellt, die als naturmade basic zertifiziert ist.

Verpackung der Kristalle

Sobald das Salz gewonnen ist, wird es sorgfältig getrocknet, um ihm die gesamte Restfeuchte zu entziehen, bevor es gewogen und direkt in die Verpackungen abgepackt wird, die Sie am Verkaufsstand Ihres Feinkosthändlers vorfinden.

TERRA SALINA

Das Projekt Terra Salina zielt darauf ab, das Angebot des Kulturerbes und der Landschaft aufzuwerten, das die Identität des Jurabogens begründet. Die Mitorganisatoren, die Saline Royale d'Arc-et-Senans und die Region Yverdon-les Bains und ihre Partner La Grande Saline in Salins-les-Bains und die Fondation des Mines de Sel de Bex fördern eine Vielfalt an Multimodalen Roaming-Pauschalangeboten (Fusswege, Radwege, Reitwege, öffentliche Transporte), um ein wesentliches Element unseres grenzüberschreitenden Kulturerbes: das Salz.

terrasalina.eu

Weitere Informationen finden Sie hier (nur auf Französisch)

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